Nach einigen Verletzungs- und Krankheitsausfällen haben sich Gudrun Barth und Torsten Baumann in der obersten Deutschen Turniertanzsparte Ihrer Altersklasse, der Masters III S einen versöhnlichen Jahresabschluss beschert.
Beim liebevoll ausgerichteten Lindenhof-Pokal-Turnier des TTC-Carat Berlin starteten sie am ersten Advent mit dem Ziel,nach langen Wochen ohne Turnier, mit möglichst einem Erfolg das Jahr 2025 zu beenden. Und das gelang ihnen.
Bereits in der Vorrunde war klar, die neu erlerntenTechniken waren schon zu einem Großteil abrufbar, und das berühmte Flächengefühl stellte sich gut ein. So konnten Sie in der Endrunde leicht und souverän in alle Tänze gehen, da zuvor alle gleichermaßen gut gelangen. Mit dem Langsamen Walzer wurde es spannend, denn es gibt in Berlin traditionell eine offene Wertung in der Endrunde: Das Wertungsgericht aus fünf Juroren zeigt nach dem Aufrufen der zugelosten Paar-Nummer offen die Platzierung des Paares an.
Mit der höchsten Startnummer mussten sie am längsten auf die Wertung warten. Zwei Paare standen noch aus, und es waren noch keine Einsen und ausreichend Zweien über.
Die späteren Sieger Sabine und Jörg Markmann vom Club Saltatio Hamburg bekamen fünf mal die '1', und das zu Recht nicht nur hier, sondern in allen Tänzen. Für Gudrun und Torsten war es jedoch sichtbar der zweite Platz mit einem guten Abstand zu den weiteren Paaren. Im Tango ging es ebenso weiter, und dort hatten sie noch klarer den zweiten Platz. Im Wiener Walzer und im Quickstepp gab es je vier mal die Zwei, und nur im SlowFox waren es 'nur' drei Zweien.
Alles in allem, in allen Tänzen sicher den zweiten Platz geholt, so war es am Ende auch der Silberrang, mit dem sie sich belohnten. Der dritte Platz ging in einer sehr engen Entscheidung an Bettina und Johannes Schönherr vom Tanzsportclub Balance Berlin.
Mit einem Pokal und einem selbstgemachten Adventsgesteck traten Gudrun und Torsten die Heimreise an, und feilen weiter an der Form, die sie in 2026 weiter nach vorn bringen soll.